Musiksaal Neukastel, Zauberflöte Papageno (Wandgemälde von 1924) Musiksaal Neukastel, Wandgemälde (1924)

Die Wand- und Deckengemälde Max Slevogts entstanden in dem von ihm 1922/23 errichteten Erweiterungsbau auf Neukastel. Sie sind in Secco-Technik ausgeführt und stellen neben seinen Fresken im Bremer Ratskeller (1927) die einzigen heute noch erhaltenen Wandmalereien des Künstlers dar.

Im Herbst 1924 schuf Slevogt im Musiksaal eine Folge von Wandgemälden. Die Themen fand der Künstler bei Wolfgang Amadeus Mozart und Richard Wagner, den beiden Komponisten, die ihn sein Leben lang begeistert hatten.

Zum einen gestaltete Slevogt Szenen aus Mozarts „Zauberflöte“ und „Don Giovanni“, zum anderen Motive aus Wagners „Ring des Nibelungen“. Darüber hinaus finden sich noch zwei weitere Darstellungen: eine zu Goethes „Faust II“, einem Werk der Dichtung, das der Künstler in den zwanziger Jahren illustrierte und eine Szene aus Carl Maria von Webers „Freischütz“, die 1928 hinzukam.

An den hochbegabten Pianisten und Sänger, der Slevogt auch war, erinnert sein Flügel im Musiksaal.

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